Das wichtigste ist die GNU-Toolchain
GNU stammt nicht aus Unix. Hence the name.
Es ist richtig das "GNU is Not Unix" sich auf die Abgrenzung von Unix bezieht. Aber für viele Bestandteile insbesondere bei den GNU-Toolchain betreffen war Unix die Vorlage. Bezüglich der Verwendung der Distributionsnamen statt dieser unnötigen Diskussion ob GNU/Linux oder nur Linux stimme ich dir zu. Allerdings ist es meiner Erfahrung nach bei klassischen "nicht ITler" aber nur mit Ubuntu möglich. Wenn man diesbezüglich von Fedora oder Manjaro spricht kriegt man meistens nur verwunderte Blicke.
Ich vermute daher ist auch diese Unsitte entstanden aus jedem WM/DE gleich eine eigene Distribution zu machen wie Xubuntu, Lubuntu, Kubuntu …
Im Amerikanischen Freundeskreis ist es umgedreht da kennen „nicht ITler“ RedHat. Fedora sagt einigen auch was, aber das Ubuntu auch ein Linux ist musste ich schon öfter Erklären. Einer dachte das wäre ein Bayrisches Linux . Ich vermute er hat wohl das mit dem LiMux Projekt verwechselt.

Ich denke es ist auch schwierig da im normalen Sprachgebrauch die Begriffe verwischen. Während Windows oder MacOS ja Plattformen sind für die man Entwickelt, sind Linux Distributionen ja Zusammenstellungen.
Man Entwickelt ja nicht für Linux ein Taschenrechner, sondern einen GTK3 basierten Taschenrechner der für den GNOME Desktop Environment gedacht ist. Oder eben einen QT basierten Taschenrechner der für die Plattform KDE oder LxQT Entwickelt wurde. Unter Windows würde man einen Taschenrechner für Windows Entwickeln. Bei MacOS genauso.
So gesellt sich neben dem „Distri-War“ (welche Distri ist die beste), dem „NIH Effekt“ (Not-invented-here-Syndrom) wohl auch das „DE/WM Framefights“ zu den Kernproblemen warum Linux im Desktopbereich nie so richtig durchgestartet hat. Aber ich glaube dennoch an den Linux-Desktop. Ich merke ich schweife ab

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